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Mateja, Investmentmanagerin in der Welt des Thai-Boxens
Mateja Lavrič ist Fondsmanagerin bei Kolektor Ventures. In die Welt der Kampfkünste wurde sie vor zwei Jahren von ihrem Ehemann eingeführt. Neben einer hervorragenden körperlichen Übung und Anti-Stress-Therapie begann sich die Philosophie des Thai-Boxens auch in ihrer beruflichen Karriere widerzuspiegeln. „Wenn man seine körperlichen Grenzen überschreitet, bekommt man das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben.“
Mateja begann vor etwa zwei Jahren im Khun Club in Ljubljana mit dem Training von Thai Boxing / Muay Thai, nachdem ihr Ehemann sie überzeugt hatte, dass dieser Sport ideal für sie sei. Als er ihr zu Neujahr ein Paar Lederhandschuhe schenkte, „stieß“ er sie einfach in diesen Sport hinein – doch sie sagt, dass sie es keineswegs bereut. Ganz im Gegenteil: Mit großem Enthusiasmus und einem Funkeln in den Augen erklärt sie, dass die Essenz dieses Sports darin besteht, Kopf, Herz und Körper in Einklang zu bringen – eine echte Herausforderung für uns Westler, die an ein schnelles Leben und den ständigen Wettlauf um Ergebnisse und Produktivität gewöhnt sind.
Eine Lektion im Ring, die auch im Beruf nützlich ist
„Thai Boxing, wie andere asiatische Kampfkünste, basiert auf Werten wie Respekt gegenüber dem Trainer, dem Gegner und allen Kämpfern, die die Matte betreten. Diese Philosophie nutzt Mateja erfolgreich auch im Beruf. Meine erste Reaktion auf einen physischen Angriff ähnelte einem ‚Bambi, das auf der Straße vor den Scheinwerfern einfriert‘. Durch intensives Training und den ständigen Antrieb, sich selbst zu übertreffen, wurde ich mir dieses Effekts bewusst und begann, in Stresssituationen und bei Verteidigungsanforderungen ganz anders zu reagieren.“
Training als Familienzeit
Angesichts zahlreicher beruflicher Verpflichtungen ist es für sie eine echte Herausforderung, zwei- oder höchstens dreimal pro Woche zu trainieren. Ihr Ehemann und ihre Söhne, der sechsjährige Luka und der fünfjährige Matic, sind zweimal pro Woche mit ihr im Training. „Thai Boxing ist ein wichtiger Teil unseres Familienlebens, da es uns ermöglicht, die wenige freie Zeit in der Woche gemeinsam zu verbringen. Außerdem sind die Jungs überglücklich, dass wir zusammen trainieren.“
Gefühle während des Trainings
„Die Gefühle während des Trainings hängen stark von deinem körperlichen Zustand an diesem Tag ab, der je nach Tagesablauf, Ernährung und Energie stark variieren kann. Die Trainings sind wirklich intensiv, und wenn man nicht auf eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung achtet, ist es schwer, sie durchzuhalten. Wenn ich in guter Kondition bin und nicht übermüdet, ist das Gefühl fantastisch. Andernfalls kämpfe ich mit mir selbst, um das gesamte Training durchzuhalten,“ erklärt Mateja.