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Laktaši waren heute der Ort eines wichtigen Gesprächs über die Zukunft der Industrie in Bosnien und Herzegowina
Im Unternehmen KOLEKTOR CCL fand eine Konferenz slowenischer Unternehmer statt, die in Bosnien und Herzegowina tätig sind. Sie war dem Einfluss von Grenzblockaden auf die Industrie, den Export und die Arbeitsplätze gewidmet.
Slowenische Produktionsunternehmen in Bosnien und Herzegowina beschäftigen mehr als 3.000 Mitarbeiter und erzielen jährlich 400–450 Millionen € Export. Jede Verzögerung von LKWs an der Grenze bedeutet Lieferverzögerungen, Vertragsstrafen, Produktionsunterbrechungen und ein Risiko für neue Investitionen.
Zusammen mit dem Slowenischen Unternehmerverband nahmen an dem Treffen Vertreter der Unternehmen Intereuropa, Iskra Europa, Cablex BH, Perutnina Ptuj, Pirnar, Mehanizmi B und anderer Firmen teil, die in Bosnien und Herzegowina tätig sind.
An der Konferenz nahmen auch S.E. Damijan Sedar, Botschafter der Republik Slowenien in Bosnien und Herzegowina, Zvone Žigon, Konsul der Republik Slowenien, Vertreter der slowenischen Botschaft sowie Saša Aćić, Direktor der Arbeitgeberunion der Republik Srpska, teil. Besonderer Dank gilt Botschafter Sedar und den Vertretern der Botschaft für ihre Unterstützung und ihr Verständnis der Herausforderungen, mit denen Unternehmen im Handel zwischen BiH und der EU konfrontiert sind.
Angesichts der angekündigten Grenzblockade am 23. März wurde die Notwendigkeit betont, dringend kurz- und langfristige Lösungen für den internationalen Transport und den Status der Berufskraftfahrer zu finden, um Industrie, Arbeitsplätze und Exportstabilität zu schützen.
Obwohl klar ist, dass kurzfristige Änderungen der Schengen-Regeln nicht möglich sind, wurde die Bedeutung einer aktiven Zusammenarbeit der Institutionen von Bosnien und Herzegowina, der Republik Slowenien, der Europäischen Union und des Transportsektors hervorgehoben, um nachhaltige Lösungen zu finden, die einen reibungslosen Warenfluss ermöglichen.


